Weihnachtsansprache 2013

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Liebe Brüder und Brüderinnen,

aus meiner Hartz-IV-Villa im Berlin Wedding wünsche ich Ihnen allen ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest.

Millionenfach sagen in diesen Tagen Menschen einander gute Wünsche. Einige davon sind auch absolut ehrlich gemeint.

Wir möchten, besonders in diesen weihnachtlichen Stunden des Friedens auf Basis verlagerter Kriege und des Konsumterror-Glanzes, dass es allen vertafelt gut geht, dass möglichst alle bei ihren Jobcenterbesuchen begleitet, dass alle von den Behörden beschützt und von den Geheimdiensten behütet sein mögen.

Unsere Verwandten, Eltern und erwachsenen Kinder, unsere Freunde und alle, die uns wichtig sind: Viele sehen wir im Laufe des Jahres nur mehr selten, weil jeder in seinem eigenen Erwerbseinkommens-Hamsterrad gefangen ist.

Aber alle, so sagen wir es ihnen, persönlich oder am Telefon, elektronisch oder auf Papier immer wieder zu: Allen soll es in diesen Tagen gut gehen… wenn sie es sich verdient haben.

Es gibt einen tiefen Urinstinkt im Menschen: Gelungenes Leben ist Leben auf Basis größtmöglicher Freibestimmung, unabhängig von anderen Menschen. Wir wollen uns als Individuum bestätigt und respektiert fühlen in Familien oder Wahlfamilien.

Hass und Krieg zerstören das Miteinander, weil eine kleine Gruppe rücksichtsloser Menschen dies gegen den Willen der Mehrheit immer noch weiter schürt.

Die immer größere Verachtung für das Weihnachtfest in seinem eigentlichen Sinne, stärkt aber die Hoffnung und die Sehnsucht danach, früher oder später einmal in Frieden und Einklang mit unseren Mitmenschen leben zu können – auch bei Menschen anderer Religionen und auch bei Menschen, die nur mit ihrem eigenen Glauben leben.

Wenn dies gelingt, auch im Kleinen, dann sind wir dankbar, denn wir alle wissen, Veränderungen können nur von jedem einzelnen Menschen ausgehen.

Wir wissen außerdem, wie selten und kostbar die wirklich guten Tage in manchem Leben sind, weil wir noch immer unfähig sind, dafür die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Wir wissen: Ein friedliches, glanzvolles Weihnachten ist vielen Menschen nicht beschert. Das war so, seit es Weihnachten gibt.

Die da einst nach Bethlehem zogen – sie waren ja arm, statt Haus und Bett mussten sie mit Stall und Futtertrog vorlieb nehmen.

Wahrlich keine Idylle! Und nach der Geburt des besonderen Kindes waren sie alsbald auf der Flucht – nur so war das Leben des Kindes zu retten.

Damit diese wundervoll ärmliche Idylle aber endlich wieder Einzug in unsere Gesellschaft hält, arbeitet unsere Regierung, mit Hilfe der Versklavung über das Jobcenter, mit der Entrechtung und Entmündigung über das Hartz-IV-System und der Wegnahme unserer Kinder durch die Jugendämter, aus unseren zwangsverarmten Familien, sehr hart an der Umsetzung dieser altertümlichen Zukunftsvision.

Es gibt nur einen einzigen Grund, warum Menschen ihre Heimat unfreiwillig verlassen und warum es Krieg, Hunger, Verfolgung und Not gibt.

Viele Menschen haben das inzwischen erkannt und treten der weiteren verbrecherischen Privatisierung unseres Heimatplaneten und dessen Ressourcen entschieden entgegen.

Mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die jedem Menschen sein Grundrecht auf die Nutzung der Ressourcen unseres Heimatplaneten bedingungslos gewährt, ständen Begriffe wie Krieg, Hunger, Verfolgung, Vertreibung und Not nur noch in unseren Geschichtsbüchern.

Auch heute sind Menschen an vielen Orten der Welt auf der Flucht. Wir Europäer schaffen es aber, unsere Mauern immer perfekter und perfider zu gestalten.

Selbst auf die Installation unmenschlicher Selbstschussanlagen können wir großmütig verzichten, da sie im tiefen Meereswasser sowieso nicht funktionieren.

Seit Menschengedenken sind alle Flüchtlinge erfüllt von der Sehnsucht nach einem frei bestimmten und würdevollen Leben und die globale Gesellschaft tut alles daran, ihnen wenigstens diese Träume nicht zu nehmen.

Machen wir unser Herz nicht eng, vor allen mit dem Wissen um die kommenden globalen Krisen, Kriege und Katastrophen und machen wir den Weg frei, unsere Goldreserven ins Land zurück zu holen.

Wir können ja heute noch nicht wissen, welche Länder sich unserem aufstrebenden Wirtschaftsfaschismus in den Weg stellen werden und da ist Vorbeugen besser wie nach hinten fallen.

Wir tun alles, damit Europa am deutschen Wirtschaftssystem genese, nur wissen wir ja sehr wohl aus der Geschichte, welcher Undank uns diesbezüglich wieder erwarten wird.

Aber fragen wir unser Herz wer wichtiger ist und schauen wir geschlossen weg, damit uns die Bilder der unzähligen Verletzten und Verjagten erst wieder später belasten.

Als leidenschaftlicher Hartz-IV-Empfänger und hyperaktiver Taugenichts bin ich im letzten Jahr an vielen Orten auf das größte Geschenk gestoßen, dass unser Land sich selbst gemacht hat – die Ehrenamtlichen.

Sie helfen in beeindruckender Weise bei Naturkatastrophen wie der großen Flut in diesem Sommer.

Sie lindern Armut und verhindern Ausgrenzung. Sie kümmern sich um kulturelle Werte, fördern den Breiten- und Behindertensport, verteidigen Menschen- und Bürgerrechte, helfen Menschen, besser zu leben oder begleitet zu sterben.

Sie sind das große Geschenk für unsere macht habende Elite, die die Gesellschaft weiter wie eine Zitrone auspressen kann.

Ohne die Moral- und Wertevorstellungen der vielen Ehrenamtlichen könnte die Matrix nicht so lange funktionieren und sich die Oberschicht nicht noch mehr bereichern. Danke ihr Trottel!

An Weihnachten, so geht die Geschichte, verkündeten Engel einst „Friede auf Erden!“ Die Engel sind nach dieser Botschaft heimgekehrt.

Für das sich selbst ins Amt gehobene weltliche Bodenpersonal ist das aber noch immer eine tolle Geschichte, um die gesamte Menschheit machtvoll zu verarschen.

Hier auf Erden sind wir Menschen nun damit betraut, dafür Sorge zu tragen, dass die Vereinnahmung des Menschen durch den Menschen endlich ein Ende hat.

Friede auf Erden… das muss unsere Sache sein.

Frieden auf Erden, indem wir die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass jeder Mensch auf diesem Planeten bedingungslos ein frei bestimmtes Leben führen kann.

In diesem Sinne wünscht der Wendeberater und seine Berater ein ehrliches Weihnachten!

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Bitte denkt aber daran, liebe Brüderinnen und Brüder,

an jedem Tag, wo ihr an Veränderungen nur glaubt und aber selber nicht entsprechend aktiv werdet, vergrößert sich das Elend auf dieser Welt und die Zerstörung unseres Heimatplaneten und ganz am Ende ist dann niemand mehr da, dem ihr beteuern könntet…

ihr habt niemals nie nicht von irgend etwas gewusst.

Fröhliche Weihnachten

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Weihnachtsansprache

2 Antworten zu “Weihnachtsansprache 2013

  1. Berthild Lorenz

    Mist, ich hab wieder alles falsch gemacht! Ich war mit lauter jungen Moslemmännern und einer ebensolchen Familie bei einer Lehrerin, die auch nicht gottgläubig ist zusammen! Nix Weihnachten gef_eiert – das machen wir dann O*!

  2. kurzhaarfrisuren2017

    danke

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