Anleitung für den Faschisten in uns selbst…

Innere Grundvoraussetzung:

„Ich bin der Gute“

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Der andere würde freiwillig nicht arbeiten…

Dann muss er dazu erzogen werden.

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Er wehrt sich aber…

Dann muss er dazu gezwungen werden.

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Er versucht zu flüchten…

Dann muss er vernichtet werden.*

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*) Jegliche Ähnlichkeiten mit der Geschichte sind rein zufällig.


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Eine gute Ausrede bei möglicher Selbsterkennung…

Ich habe niemals nie nicht
von irgendwas gewusst, denn…

„Ich bin ja der Gute“

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Das fehlende Grund- bzw. Urvertrauen in den anderen,

ist die Basis des Faschismus in uns selbst.

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Die Summe der Enttäuschungen und unzähligen nicht aufgearbeiteten Traumata die im Laufe des Leben in uns erzeugt werden, zerstören mit der Zeit immer mehr unser Grund- bzw. Urvertrauen und das fängt leider schon im frühen Lebensalter an.
Wenn ich nicht frei bestimmt leben darf, dann soll es der andere auch nicht und somit geißeln wir uns (mehr oder weniger unglücklich) alle gegenseitig, was am Ende wieder im gesellschaftlich tolerierten Extremismus endet und das immer schön ausgependelt von ganz Links nach ganz Rechts und wieder zurück zurück zurück.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

2 Antworten zu “Anleitung für den Faschisten in uns selbst…

  1. Deutscher Michel

    Verrückt finde ich als auch die „vorgeschobenen“ Begründungen der Politiker, Hartz4- und Sanktionsbefürworter, dass Hartzer zu viel Geld hätten und deswegen nicht arbeiten würden. Also muss man „den Faulenzern und Taugenichtsen“ das Geld kürzen dann zwingt man sie dazu wieder zu arbeiten.
    Trotz Überproduktion / Exportweltmeister und massig Teilzeitstellen gibt es wesentlich mehr Erwerbslose als freie Stellen für Erwerbsarbeit.

    Wenn man etwas zu „faschistoider Persönlichkeit“ sucht kommt man immer wieder zu „autoritärer Persönlichkeit“. In wikipedia werden auch unterschiedliche Erklärungsansätze genannt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Autoritäre_Persönlichkeit
    Autoritäre Persönlichkeit
    Die Theorie der Autoritären Persönlichkeit bezeichnet ein typisches Muster von Einstellungen und Persönlichkeitseigenschaften, die ein Potential für antidemokratische und faschistische Einstellungen und Verhaltensweisen bilden sollen. Während die Facetten des autoritären Verhaltens bzw. der Autoritarismus von vielen Autoren ähnlich beschrieben werden, unterscheiden sich die theoretischen Erklärungen, wie diese autoritären Züge durch spezifische psychische Verarbeitungsmuster wichtiger emotionaler Erfahrungen während der Kindheit und Jugend (Pubertät und Adoleszenz) entstehen.
    […]
    Die Begriffsgeschichte ist seitdem durch die Konkurrenz unterschiedlicher Erklärungsansätze geprägt:
    – Aus „psychoanalytischer Sicht“ bildet sich der autoritäre Charakter aus, wenn aggressiv-triebhafte und andere Bedürfnisse des Kindes durch elterliche Gehorsamkeitsforderungen zu stark unterdrückt und schließlich auf andere Menschen, sozial Schwächere oder Minderheiten gerichtet werden;
    – aus „soziologischer Sicht“ wird primär der Anpassungsdruck der repressiven gesellschaftlichen Bedingungen und hierarchischen Strukturen verantwortlich gemacht;
    – aus „sozialpsychologischer Sicht“ werden vor allem die von der Familie und anderen sozialen Bezugsgruppen übernommenen Denkmuster hervorgehoben, also Einstellungen und Vorurteile aufgrund des fehlenden oder falschen Wissens über andere Personengruppen;
    – „entwicklungspsychologisch“ bedingen Autoritätskonflikte in einer misslingenden Ablösung von den Eltern eine unzureichende Identitätsfindung und Selbständigkeit, so dass eine autoritär strukturierte Abhängigkeit fortbesteht;
    – aus Sicht der differentiellen Psychologie ist das Zusammenwirken einer Verhaltensbereitschaft (Disposition) und einer „passenden“ Auslösesituation wichtig, um verständlich zu machen, dass autoritäres Verhalten sich nicht einheitlich zeigt, sondern von der individuellen Disposition und der jeweiligen Situation abhängt.

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