Sei kein Spielverderber, spiele doch einfach mal Demokratie!

Werden Autobahnen, Tunnel oder andere Großprojekte gebaut, treffen viele Interessen aufeinander.

Gerade bei grenzüberschreitenden Vorhaben gelingt deren Verständigung oft nicht leicht. Doch Demokratie ist ein Spiel, das für viele Mitspieler gedacht ist. Wie das demokratische Zusammenspiel verbessert und Bürgerbeteiligung in Grenzregionen wirksam werden kann, das fragen wir uns – und spielen es… mit dem Grenzgängerspiel.

Am 10. Juli 2014 sind von 13:00 bis 14:00 Uhr zu Gast im Studio… Alexandra, Alexander, Björn und Philip.
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2 Kommentare

Eingeordnet unter Vorankündigungen

2 Antworten zu “Sei kein Spielverderber, spiele doch einfach mal Demokratie!

  1. Conrad Wesemann

    Hallo Michael Fielsch Wenn Du mal Muse hast also Zeit & Lust – eine kleine Empfehlung von mir zur Information, könnte Dir nützlich sein. von meinem Bruder: -> http://linkssein.de/?page_id=186

    Conrad

  2. Deutscher Michel

    Passend zu dem Bahnhof-Grossprojekt Stuttgart 21, in „Württemberg“ (heute „Baden-Württemberg“) wird 2014 bereits das 500 jährige Jubiläum der Demokratie gefeiert: 1514 Tübinger Vertrag

    Geändert hat sich seit 1514 zu 2014 nicht viel, das Gemeine Volk wird noch genau so (hinters Licht) „geführt“ wie damals. Keine Vermögenssteuer um die Schulden des Herzogs zu begleichen aber Steuern für das Volk. Lediglich die Methoden der Bestrafung für „Empörer“ sind nicht mehr ganz so Mittelalterlich.

    – die Elite entscheidet, lebt in Saus und Braus, verprasst das Geld, macht Schulden, stellt Richter, Bürgermeister, Landräte, … und zahlt keine Steuern, …
    – das Gemeine Volk zahlt über Jahrzehnte die Schulden der Elite über Steuern, darf dafür etwas Demokratie spielen ohne wirklich mitspielen zu dürfen, ernährt durch ihre Arbeit die Elite, die ja das Gemeine Volk verwalten muss, … und Querulanten, Taugenichtse, Aufwiegler, Empörer, … werden öffentlich „(hin)gerichtet“. Heute durch Hartz IV – Sanktionen früher durch Auspeitschen, Brandmarken, Rädern, Vierteilen, Köpfen, Henken, Verbrennen, …

    ——–
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tübinger_Vertrag
    Tübinger Vertrag
    Der Tübinger Vertrag wurde am 8. Juli 1514 zwischen den württembergischen Landständen und Herzog Ulrich geschlossen. Mit dem Vertrag sicherte sich der in die Defensive geratene Herzog die Unterstützung der sogenannten Ehrbarkeit (Patriziat) bei der Niederschlagung der Rebellion des Armen Konrads.
    Hintergrund
    Da der hoch verschuldete Herzog Ulrich die Rebellion des Armen Konrads nicht unmittelbar niederschlagen konnte, stellte er den Aufständischen aus der Unterschicht einen Landtag in Aussicht, auf dem sie ihre Anliegen vorbringen könnten. Nachdem sich die zugespitzte Lage darauf entspannt hatte, brach der Herzog jedoch sein Wort: Er berief diesen Landtag am 16. Juni ins linientreue Tübingen statt nach Stuttgart ein und ließ dafür ausschließlich Vertreter der Ehrbarkeit und kaiserliche Vermittler zu. Die nunmehr schriftlich einzubringenden Forderungen der rebellischen Unterschicht wurden zu Beginn der Konferenz zwar verlesen, aber weitestgehend ignoriert. Mit dem Tübinger Vertrag bekam der Herzog die nötigen Mittel an die Hand, um erneut aufbegehrende Widerstandsgruppen zu „stillen“ und ihre Anführer zu sanktionieren.
    […]

    ——–
    http://www.swr.de/swr2/wissen/1514-tuebinger-vertrag/-/id=661224/did=13710108/nid=661224/5qe0k9/index.html
    Radio SWR2 Wissen. Von Ralf Kröner: Internetfassung: Ralf Kölbel
    Letzte Änderung am: 07.07.2014, 16.30 Uhr
    Ca. 30 Min MP3

    500 Jahre Tübinger Vertrag
    Dokument der Freiheit – oder der Unterdrückung?
    1514 erhob sich in Württemberg das Volk. Es wehrte sich gegen eine Art Mehrwertsteuer, mit der Herzog Ulrich seine Kriege und die aufwendige Hofhaltung finanzieren wollte. Die Proteste organisierte „Der Arme Konrad“, Vorläufer einer demokratischen Partei. Der württembergische Aufstand mündete im Tübinger Vertrag, mit dem die brutale Niederschlagung des Aufstandes legitimiert wurde. Aber im Gegenzug musste der Herzog seinen Untertanen erstmals die Freizügigkeit und das Recht auf ein Gerichtsverfahren gewähren. […]
    Viele führende Mitglieder des Armen Konrad flohen, vor allem in die Schweiz. An Führungspersönlichkeiten, derer man habhaft werden konnte, wurden Strafgerichte vollzogen. Gestützt auf den Empörer-Artikel des Tübinger Vertrags ließ Herzog Ulrich in Tübingen, Stuttgart und Schorndorf öffentliche Auspeitschungen, Brandmarkungen und Hinrichtungen veranstalten.

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