Der Sozialkompetenz-Briefterror der letzten zwei Tage

Wie ich bereits erwähnte, wird durch die Schaffung des rechtsfreien Raumes im Jobcenter und der Aushebelung der Gewaltenteilung (Jobcenter-Mitarbeiter bzw. die -Teams können gleichzeitig anklagen, verurteilen und vollstrecken) der Abschaum der Gesellschaft auf die dortigen Arbeitsplätze rauf gespült.

Sozial kompetente MitarbeiterInnen wie z.B. Inge Hannemann werden im Gegenzug von diesem unsozialen Abschaum rausgemoppt.

Da kommt eine erneute sieg- und heil-lose Zeit auf uns zu.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Mein Jobcenter

Eine Antwort zu “Der Sozialkompetenz-Briefterror der letzten zwei Tage

  1. Deutscher Michel

    Das war zu erwarten.
    Neue Termine, Ablehnungsbescheide, Fristen für Widerspruch und Klage, … und alle Schreiben kommen stossweise an ein oder zwei Tagen.

    Praktisch wäre vermutlich jede Einzelne Sache separat abzuheften damit man dann später die Schriftsätze den einzelnen Aktenzeichen der Gerichte genau zuordnen kann. Das dauert bestimmt 1-2 Jahre bis das vor Gericht kommt, ein Eilantrag wurde glaube ich schon abgelehnt.

    In den Klageschriften wäre es vermutlich sinnvoll alle bisherigen Klagen aufzuführen und beantragen diese miteinander zu verbinden. Deshalb mein früherer Vorschlag die Sanktionen bereits in den Klageschriften irgendwie fortlaufend durchzunummerieren damit auch keine vor Gericht vergessen wird.

    Die Jobcenter lassen auch gerne mal mehrere Monate mit ihren Bescheiden verstreichen um vermutlich alle – inkl. sich selbst – zu verwirren und evtl. auch um die Zeiten der Sanktionen „zu optimieren“.
    Evtl. jetzt schon eine Liste anfangen:
    S1 – Datum Termin / Grund – Prozent / Höhe / Zeitraum – Bescheid vom – Widerspruch vom – Klage vom – Az SG – (LSG vermutlich nicht möglich)
    S2 – Datum Termin / Grund – Prozent / Höhe / Zeitraum – Bescheid vom – Widerspruch vom – Klage vom – Az SG – (LSG vermutlich nicht möglich)
    S3 – Datum Termin / Grund – Prozent / Höhe / Zeitraum – Bescheid vom – Widerspruch vom – Klage vom – Az SG – (LSG vermutlich nicht möglich)
    S4 – Datum Termin / Grund – Prozent / Höhe / Zeitraum – Bescheid vom – Widerspruch vom – Klage vom – Az SG – (LSG vermutlich nicht möglich)

    Vermutlich fallen dem Steuerzahler bereits jetzt schon höhere Verwaltungskosten durch das JC und die Klagen an als das was durch die Sanktionen eingespart wird.
    Der „aufmüpfige Sanktionierte“ soll dadurch vermutlich so gestresst werden dass er irgendwann klein beigibt oder evtl. sein Anwalt irgendwann so viel Arbeit hat, dass dieser rein gar nichts mehr daran verdient.

    Gerichte / Richter sind meines Wissens eigentlich dazu angehalten prozessökonomisch zu handeln und falls möglich vorrangig zu schlichten und zu Vergleichen. Bei Sanktionen wird das vermutlich weniger der Fall sein. Das „SozialGesetzBuch“ regelt das „Strafmass“ für die „Vergehen“, gibt es keine Rechtsfehler, Formfehler oder sind die Gründe doch plausibel, … ist für das Gericht / Richter alles ok sind die „Sanktionen“ rechtskräftig und Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Berufung wird vermutlich erst gar nicht zugelassen. Streitwert ist zu gering.

    Ähnlichkeiten der Vorgehensweise der „Ehrbarkeit“ mit den „Empörern“ wie bei mit dem „Tübinger Vertrag von 1514“ sind rein zufällig 🙂

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