Sendungsankündigung: AufRECHT bestehen – Kein Sonderrecht im Jobcenter!

Zum Aktionstag „AufRECHT bestehen – Kein Sonderrecht im Jobcenter!“ am 2. Oktober 2014 widmet sich der Wendeberater mal wieder dem LEIDigen Thema Hartz-IV.

Zu Gast dazu ist Jürgen Weber vom HARTZ IV Betroffene e.V. der auch über seine Teilnahme am 9. Treffen der Menschen mit Armutserfahrung der „Nationalen Armutskonferenz“ in Hamburg, am vergangenen Wochenende, berichten wird.

Und wir Fragen Jürgen Weber, was aus seiner eingereichten Petition zur Offenlegung der Berechnung der Regelsätze im SGB II geworden ist.

Sendetermin ist der 2. Oktober von 13:00 bis 14:00 Uhr bei Alex, dem offenen Kanal für Berlin.

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Vorankündigungen

5 Antworten zu “Sendungsankündigung: AufRECHT bestehen – Kein Sonderrecht im Jobcenter!

  1. Alfred

    Wenn ich einmal mehr ins Allgemeine gehen darf:
    Das Sockholm-Syndrom wird gerne als Hirngespinst abgetan, doch bei näherem Hinsehen sind die dahinter liegenden „suggerierten“ Krankheitsbilder keinefalls selbst Ausgeburten kranker Geister.

    Ich bediene mich des Beispiels des Mauerfalls. Eine Unmenge Vertreter aus den herrschenden Klassen/Regimes haben so in Ost wie in West dieses riesige Kerkerloch, wohinein die Hälfte Deutschlands vom Himmel geplumpst war, bestenfalls ignoriert oder gebilligt, aber nicht selten mit Worten und Taten gestützt.

    Herr Fielsch, Sie haben es in schöne und richtige Worte gefasst: „Wir alle ohne Unterschiede haben auf dem PLANETEN Erde ein Wohnrecht“ – erst recht im eigenen Land.

    Man stelle sich darum recht lebhaft einen Hausbesitzer vor, dem der Schlüsssel entwendet worden und welcher in seinem eigenen Keller eingesperrt worden ist. Dumpfe und stickige Luft umfängt ihn, wonach er gierig schnappt.

    Seine Hilfeschreie werden hörbarer und hörbarer. Irgendwann erbarmt sich jemand, ihn von seinem Elend zu erlösen und entläßt ihn in die Freiheit.
    Der stellt sich jetzt gross und breit hin und lässt sich als Held feiern, weil er dem Mißhandelten selbstlos die Luft seiner Lunge gespendet hat. Das Natürlichste von der Welt, jemand atmet freie Luft und kann sich frei in seinen Räumen bewegen.

    Wieviel aber den „Erretter“ mit dem Unglück wirklich verbindet, danach fragt keiner – das weiss keiner und will keiner wissen.

    Und so wurde gerade ein gewisser Kohl, nebst einem ebenso gewissen Herrn Genscher wie die Christusse quer über den Globus gefeiert, ja die Gefolterten jubelten – man muss es so deutlich sagen – lange Mitschuldigen zu!
    Dies ungefähr das Phänomen, das sich hinter dem Syndrom verbirgt.

    • deutschemicheline

      Wie könnte man das mit dem Stockholm-Syndrom auf die Jobcenter, Mitarbeiter, Hartz IV_erlierer und das restliche Volk übertragen?

      Jobcenter – SammelOrt der Geiselnehmer mit Verhörräumen

      Mitarbeiter – wir sind die Guten (haben einen Job und zahlen Steuern und „sparen“ Steuern), wir sind im Recht und dürfen sogar gesetzlich schikanieren. Geiselnehmer mit Butterbrot und Peitsche, wer nicht spurt wird schikaniert und bedroht (Geiselnehmer)

      Hartz IVer die das System verteidigen – ich bekomme zwar wenig aber wenn ich böse bin müssen die mich bedrohen und schikanieren, also versuche ich nicht aufzufallen oder zu kritisieren, „jeder kann Arbeit finden wenn er nur will, aber bei mir ist das etwas ganz was anderes als bei den anderen Hartzern“ (Geisel – Stockholm Syndrom)

      Hartz IVer die aufstocken könnten aber nicht beantragen – ich gehe arbeiten und die Hartzer haben trotzdem mehr als ich, böse Hartzer, gute Jobcenter (Geisel – Stockholm Syndrom)

      Hatz IVer die das System kritisieren – es ist menschenunwürdig Arbeitslose zu schikanieren da es nicht genügend Arbeit für alle gibt und oft zu wenig bezahlt wird obwohl die Investoren riesige Gewinne machen, würden die Ressourcen vernünftig verteilt hätte jeder mehr als genug zu leben. (Geisel)

      Volk – teilt sich wie die Hartzer selbst auf in Hartzhetzer – Hartzmitläufer – Hartzkritiker (Geisel)

      ————
      http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom
      Stockholm-Syndrom: Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert.
      Ursprung: Der Begriff des Stockholm-Syndroms, das kein Syndrom im eigentlichen Sinne darstellt, ist auf das Geiseldrama am Norrmalmstorg vom 23. bis 28. August 1973 in Schweden zurückzuführen.
      ————

  2. deutschemicheline

    Ich hatte live nur noch die letzten paar Minuten mitbekommen, …
    aber im wendeberater youtube Kanal finde ich nur ältere Sendungen.

    Gibt es eigentlich auch noch Audio- oder Video-Mitschnitte der Sendungen und falls ja, wo?

  3. Alfred

    deutschemicheline!

    Nun, ich würde sagen: ein Kranheitsbild ist eben das – ein Bild. Wie alle geistigen Schöpfungen soll es einen Teilausschnitt der Realität ein wenig mehr zum Verständnis führen, und ist keineswegs zu verwechseln mit „DER“ Realität selbst.
    Darauf eine ganze Gesellschaft aufzubauen, ist weder im Sinne des „Erfinders“ noch führt es uns irgendwohin, es sei denn wiederum zum Irrsinn.
    Falls jemand eine Beleidigung herausliest: eine solche ist natürlich keineswegs beabsichtigt.

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