Verleihung der – Rosaroten Brille – an den Berliner Pup Talk

Hiermit möchte ich dem „Berliner Pup Talk“ die Ehre zuteil werden lassen, ihm die erste vom Wendeberater gestiftete „Rosarote Brille“ zu verleihen.

Die „Rosarote Brille“ hat sich der Berliner Pup Talk mit der Einleitung des Artikels bezüglich der Diskussionsrunde „Hartz IV oder bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)“ in der „Pankower Allgemeine Zeitung“ mehr als verdient. Nachstehend der betreffende Auszug…

10 Jahre Hartz-Reformen – wie hat sich der Arbeitsmarkt entwickelt?
Am ersten Januar 2005 ist die Hartz-IV-Reform in Kraft getreten. Seitdem ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland um mehr als ein Drittel gesunken. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit hat sich nahezu halbiert. Von den Menschen ohne Berufsabschluss sind fast 20 Prozent mehr in Beschäftigung. Der Niedriglohnsektor ist unmittelbar nach der Einführung von Hartz IV angewachsen, ist aber in der Zwischenzeit wieder auf das Niveau vor der Einführung abgesunken.

>>> Hier der vollständige Artikel in der Pankower Allgemeine Zeitung >>>

 

Rosarote Brille

.

Ein menschenverachtendes Zwangssystem, an dem immer mehr Menschen zugrunde gehen, weil sie, wenn sie überhaupt Arbeit haben, von ihrem Lohn kaum noch existieren, geschweige den leben können, so einseitig positiv bzw. auf Basis massiver Verdrängung falsch darzustellen, kann nur mit einer „Rosaroten Brille“ gewürdigt werden.

Der Preis kann natürlich jederzeit bei mir abgeholt werden. 😉

 

 

 

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Rosaroten Brille

2 Antworten zu “Verleihung der – Rosaroten Brille – an den Berliner Pup Talk

  1. deutschemicheline

    Gibt es auch Preise für die realitätsfremdeste Pro-Hartz IV Propaganda 🙂
    Derzeit scheinen einige Kampagnen Pro-Hartz IV zu laufen um Hartz IV und manche Bundesbürger-Gehirne rein zu waschen 🙂

    Herr Holger Schäfer – Senior Economist beim IW Köln – sollte sich mal besser informieren bevor er solche Pro Hartz IV Propaganda vom Stapel lässt, typisch: jung, dynamisch, unerfahren und neoliberal vergesslich.
    Die Flexibilisierungen des Arbeitsmarktes, Hartz I-III, statistischer Anstieg der Arbeitslosigkeit durch Zusammenlegung der zuvor getrennten Arbeitslosen- und Sozialhilfe zu ALG II, .. hat er wohl alles schon vergessen?
    Dass durch die dann wesentlich kürzere Dauer von Arbeitslosengeld I und Anrechnung von Schonvermögen einige überhaupt keinen Anspruch auf ALG II hatten und gar nicht mehr in der Statistik auftauchen, wegessen, oder andere statistische Schönfärbereien durch unsinnige Massnahmen, … die dann ebenfalls nicht mehr in der Statik auftauchen scheint er genauso zu unterschlagen.
    Dass es dafür massig Teilzeit- anstatt Vollzeitstellen gibt bei bundesweit gleichbleibender Gesamtarbeitsleistung, dafür mehrere Millionen Aufstocker, dass die Armut ständig steigt da die Reallöhne nicht gestiegen sind … vergisst er genauso. Typisch Neoliberale Propaganda. Personalökonom, Arbeitsmarktökonom – Experten die Niemand braucht

    Zitat aus dem N-TV Artikel:
    „Holger Schäfer ist Experte für Arbeitsmarkt- und Personalökonomik im Hauptstadtbüro des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Sein Text ist eine Antwort auf einen Gastbeitrag von Christoph Butterwegge.“

    Hier sein N-TV Beitrag
    ————
    http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Eine-Errungenschaft-des-Sozialstaats-article14029061.html

    Mittwoch, 26. November 2014
    Zehn Jahre Hartz IV
    Eine Errungenschaft des Sozialstaats

    Ein Gastbeitrag von Holger Schäfer

    Das Arbeitslosengeld 2 ist sehr viel besser als sein Ruf. Anders als häufig behauptet profitieren auch Langzeitarbeitslose von dem Boom auf dem Arbeitsmarkt, der durch die Reform ausgelöst wurde.

    Der Ruf nach höheren, voraussetzungslosen Leistungen wird versucht zu begründen, indem dem Arbeitslosengeld 2 alle möglichen schlimmen Folgen angedichtet werden.

    Das Muster ist nicht neu und konnte schon in der Genese des Gesetzes im Jahr 2004 beobachtet werden.

    Das Arbeitslosengeld 2 ist weit besser als sein Ruf.

    Die aktiven arbeitsmarktpolitischen Leistungen werden nicht mehr im evaluatorischen Blindflug vergeben, sondern orientieren sich weitgehend an Effektivität und Wirtschaftlichkeit. Kommunen und Arbeitsagenturen arbeiten zusammen und bringen ihre jeweiligen Kompetenzen ein.

    ————

    Hier noch ein paar Statistiken, aber was sagen Statistiken schon aus.
    Arbeitslosigkeit muss man auch in der EU vergleichen da es nichts nutzt wenn sie in Deutschland niedrig aber in Spanien, Griechenland, … extrem hoch ist.

    Statistik der Arbeitslosenquote seit 1995:
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1224/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995/
    ’95 9,4%
    ’97 11,4%
    ’01 9,4%
    ’04 10,5%
    ’05 11,7%
    ’06 10,8%
    ’07 9%

    Statistik der Arbeitslosenzahl seit 1991:
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1223/umfrage/arbeitslosenzahl-in-deutschland-jahresdurchschnittswerte/
    ’91 2,6 Millionen
    ’14 2,93 Millionen

    Statistik der EU Arbeitslosenzahl seit 2003:
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/250170/umfrage/arbeitslosenzahl-in-eu-und-euro-zone/
    2003 EU 20,93 Millionen, Euro-Zone 13,37 Millionen
    2013 EU 26,34 Millionen, Euro-Zone 19,12 Millionen

  2. Alfred

    Angenommen, ein Bedingungsloses Grundeinkommen würde (schöne Hoffnung) hier eingeführt, und weiter angenommen, dies geschähe noch zu unseren Lebzeiten – glaubt dann irgend jemand, dass solche „Experten“ sich demutsvoll enthalten würden – oder ihren Anteil, der ihnen immerhin zustünde, verschenken? Sie greifen doch jetzt schon selbstverständlich alle Früchte ab vom Baum und hinterfragen niemals ihren Verdienst.
    Das soll keinen Neid oder Hass schüren, doch gleichwohl sollte man sich dies immer wieder bewusst machen. Der Widerspruch,der laufend, der andauernd zwischen ihren Worten und ihren Taten besteht, steht schon jetzt und hier, mit den Händen greifbar!
    Übrigens, aus herrschenden Kreisen wird der heiligen Schrift immer wieder das aus dem Kontext gerissene Sprüchlein entlehnt: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!“
    Nun fand ich, nacherzählt aus der Bibel, in einer speziellen Ausgabe über das Leben Christi die folgende diesbezüglich sehr erhellende Stelle:

    „Auf ihrem Weg nach Jerusalem kamen Jesus und die Jünger auch in ein Dorf, in dem eine Frau mit Namen Marta sie in ihr Haus einlud. Ihre Schwester Maria sass Jesus zu Füßen und hörte ihm aufmerksam zu. Marta dagegen mühte sich mit der Bewirtung der Gäste. Sie kam zu Jesus und sagte: „HERR, IST ES NICHT UNGERECHT, dass meine Schwester hier sitzt, während ich die ganze Arbeit tue? Sag ihr, sie soll kommen und mir helfen.“
    Doch der Herr sagte zu ihr: „Meine liebe Marta, du sorgst dich um so viele KLEINIGKEITEN! Im Grunde ist doch nur eins wirklich wichtig. Maria hat erkannt, was das ist – und ich werde es ihr nicht nehmen.“
    Ich glaube, deutlicher hätte Christus, was unsere Arbeitsmoral angeht, nicht mehr werden können. Und wenn er solche Reden schon damals gehalten hat, um wieviel mehr hätte er sie heutzutage bekräftigt!Sorgen wir uns um unser Bewusstsein.

    (Falls jemand Lust und Musse hat, die Originaltexte nach dem genauen Wortlaut hin zu überprüfen, mag er das gerne tun – ich persönlich kenne ihn nicht genau, wie ich eingestehen muss. Allerdings ist auch die Originalquelle keine uneingeschränkte, sondern durch viele Münder gegangen, überarbeitet und wieder überarbeitet worden, muss hierzu angemerkt werden. Nach allem, was ich über Christus Lehre, sein Wirken und Denken in Erfahrung bringen konnte, ist das Zitat mindestens auf einer höheren Ebene authentisch.)

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