Hurra! Ich bin verurteilt!

In Rahmen der heute vor dem Amtsgericht stattgefundenen Verhandlung, wegen der von mir angeblich begangenen Erschleichungen von (Beförderungs-) Leistungen, bin ich im Sinne des vorhandenen Strafbefehls, verurteilt worden. Details über die Verhandlung reiche ich nach, sobald mir das Urteil und dessen Begründung in schriftlicher Form vorliegt.

Nicht nur um mich (in meiner eigenen Maßnahme) zu Beschäftigen , sondern auch um viele Arbeitsplätze zu erhalten*, werde ich gegen das Urteil höchst wahrscheinlich Widerspruch einlegen.

Ich danke allen Mitstreitern, die heute bei der Verhandlung mit dabei waren, um mir den Rücken zu stärken.

 *) Dafür werde ich mit Sicherheit einmal das Bundesverdienstkreuz bekommen.

 

 

 

 

 

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Amtsgericht

4 Antworten zu “Hurra! Ich bin verurteilt!

  1. Schubert

    Kopf hoch! Was willst Du mit dem Bundesverdienstkreuz?

  2. deutschemicheline

    MF/WB: „*) Dafür werde ich mit Sicherheit einmal das Bundesverdienstkreuz bekommen.“

    Da würde ich jetzt nicht darauf wetten 🙂
    Ich tippe darauf, dass Du eher noch ganz im rechtsstaatlichen Sinne Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht einlegen musst und diese abgelehnt wird bevor Du das verliehen bekommst 🙂 Dann steht aber immer noch der Europäische Gerichtshof offen wenn das schon von Anfang an richtig begründet wurde, Verletzung der Menschenrechte.
    Zu geringes Existenzminimum, verletzt das Grundgesetz und Europäische Menschenrechte, auch die Internationalen Menschenrechte. Man wird fast dazu gezwungen Straftaten zu begehen um seine Menschenrechte einzufordern und dann verurteilt.
    Bis das dann aber alles abgelehnt wurde sind dann bestimmt weitere 5-10 Jahre ins Land gezogen. Sozusagen MF/WB-Agenda 2020/2025 🙂

    MF/WB: „Nicht nur um mich (in meiner eigenen Maßnahme) zu Beschäftigen , sondern auch um viele Arbeitsplätze zu erhalten*, werde ich gegen das Urteil höchst wahrscheinlich Widerspruch einlegen.“

    Widerspruch ist vorbei und Berufung wird vermutlich nicht zugelassen, Beschwerde dagegen wird vermutlich auch abgelehnt. Wir sind doch ein Rechtsstaat 🙂
    In der 2. Instanz, Landgericht, besteht meines Wissens schon Anwaltszwang. Für die Berufungsinstanz werden keine neue Beweise angenommen da die Rechtslage vermutlich eindeutig ist. Bei Sozial- und Landessozialgerichten ist das etwas anderes. Für die unterschiedlichen Instanzen sind nur bestimmte Anwälte zugelassen.
    Da dürfte vermutlich früher oder später nur der Weg über eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht gegen den Anwaltszwang oder die Nichtzulassung der Berufung und Revision möglich sein. Das Bundesverfassungsgericht wird es dann sehr wahrscheinlich ablehnen.

    Wenn alles gut mit Verletzung der Menschenrechte zu begründen ist und alle nationalen Instanzen, trotz Anwaltszwang, erledigt sind dann würde möglicherweise der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte als nächstes die Beschwerde ablehnen. Aber einen Versuch wäre es allemal wert. Sozusagen MF/WB-Agenda 2020/2025 🙂

    http://www.echr.coe.int/Pages/home.aspx?p=applicants/deu&c=
    http://www.echr.coe.int/Documents/Application_Form_2014_1_DEU.pdf

  3. Andi67

    Das war zu erwarten. Richter arbeiten nicht nach dem Begriff: „Menschlichkeit“, sondern schützen Dingen und Sachen und natürlich alles zum wohle einer imaginärer „Wirtschaftlichkeit“.
    Die Gerichtsinstanzen müssen zum Wohl der Menschlichkeit erneuert werden, alles andere ist Lug und Betrug.

  4. deutschemicheline

    Das deutsche Rechtssystem ist manchmal schon phänomenal, mit Geld ist man vor Gericht anscheinend „gleicher“
    540.000 € wären schon 45 Jahre Hartz 4 mit „angenommenen“ 1.000 € pro Monat ohne die ganzen unnützen Verwaltungskosten.

    Keine Schelte oder Neiddebatte sondern nur ein aktueller direkter Vergleich

    1) ein paar Mal „Schwarzfahren“ mit Öffentlichen Verkehrsmitteln mit Hartz 4 ohne Gefährdung von Menschenleben und jedesmal gleich angezeigt.
    = 70 Tagessätze zu 15 € (nicht vorbestraft)
    1050 € plus Gerichtskosten

    2) dagegen jahrelanges „vorsätzliches Fahren ohne Führerschein“ eines Profifussballers da er nie einen gemacht hatte gefährdet Menschenleben.
    6 Fälle „Fahren ohne Führerschein“ da bereits mehrmals geblitzt und Strafzettel ohne dass es aufgefallen wäre und dann nach etlichen Jahren eine Polizeikontrolle. Keine Führerscheinsperre um nicht zu verhindern diesen nachzumachen.
    = 90 Tagessätze zu 6.000 €
    540.000 € Strafe (ab 91 Tagessätzen wäre er vorbestraft, Tagessätze wurden aus „angenommenen“ Gehalt als Profifussballer errechnet)

    http://www.n-tv.de/sport/fussball/Reus-erhaelt-Strafbefehl-ueber-halbe-Million-article14181121.html
    Donnerstag, 18. Dezember 2014
    Schicke Autos, kein Führerschein – Reus erhält Strafbefehl über halbe Million

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