Eingelegte Berufung gegen die mir freundlichst zuteil gewordene Verurteilung

Schon alleine im Rahmen einer Beschäftigungsmaßnahme (ich sorge gerne für Vollbeschäftigung – zumindest die der anderen) habe ich heute persönlich bei der Rechtsantragsstelle des Amtsgerichtes Berlin Tiergarten, Berufung gegen meine Verurteilung als Verbrecher (wegen der angeblichen Erschleichung von Beförderungsleistungen) eingelegt – siehe Anhang weiter unten.

Nun suche ich einen Rechtsanwalt, mit dem unbedingten Willen und der Vorstellungskraft, etwas gegen die Ungerechtigkeit in unserem Gesellschaftssystem unternehmen zu können. Die Vertretung von Mandanten zur Generierung eigenen Erwerbs-einkommens, sollte für ihn deswegen erst an zweiter Stelle stehen.

Bei einem erster diesbezüglichen Findungsversuch wurde mir von dem besuchten Rechtsanwalt sinngemäß mitgeteilt…

„Sehr geehrter Herr Fielsch. Liebend gerne würde ich Ihnen bei der Beseitigung der Ungerechtigkeit auf dieser Welt helfen. Leider bin ich aber mit dessen Verwaltung bereits voll auf beschäftigt. Ihnen Viel Glück dabei!“

 

Berufung vom 22.12.2014

 

 

 

 

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Amtsgericht

2 Antworten zu “Eingelegte Berufung gegen die mir freundlichst zuteil gewordene Verurteilung

  1. Uwe Schneider

    Da hatte sich doch ein Rechtsanwalt vorgestellt bei der Kreutzaktion, als Du oben im Gericht warst. Dein Kollege hat sich seinen Namen aufgeschrieben…Macht wohl kostenlose Beratung…der war nett… 🙂

  2. deutschemicheline

    Unser Rechtsstaat hat mehrere nationale Hürden eingebaut um irgendwann nach etlichen Jahren bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu kommen.

    – Anwaltszwang in unterschiedlichen Instanzen
    – Zulassung bestimmter Anwälte in höheren Instanzen
    – Streitwerte
    – Zeit, Fristen sind einzuhalten aber danach jahrelange Wartezeiten
    – Anwälte, die in gewisser Weise auch Geld verdienen möchten und es sich mit bestimmten Gerichten / Anwälten nicht verscherzen und dort auch Prozesse gewinnen möchten
    – Richter, in gewisser Weise sind Richter von der Politik abhängig da sie je nach Richteramt und Karrierechancen auch von Politikern vorgeschlagen und gewählt werden

    Um bis zum Bundesverfassungsgericht und danach zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu kommen braucht es einen langen Atem. Vorher sollte man auch noch einen Anwalt finden, der sich jahrelang damit befassen möchte bevor er sein Geld bekommt und auch noch Willens ist einigen Richtern contra zu geben und auch noch die Zulassung für die höheren Instanzen hat.

    Vor dem Gesetz sind alle gleich?

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