Mein Umzug nach Karlsruhe ist gestrichen. Das Bundesverfassungsgericht will mich nicht :(

Nachdem alle Instanzen der deutschen Gerichtsbarkeit zügig bzw. fleißig durchlaufen sind, um meinen Henkern wegen der angeblichen Erschleichung von Leistungen zu entgehen, und alle diese Instanzen wie zu erwarten den Systemerhalt über meine Menschenwürde gestellt haben, ist nun der Weg nach Straßburg, an den Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, frei. Bin schon auf die dortige Theatervorstellung(en) gespannt.

Mein Dank, diese zutiefst erniedrigende und menschenverachtende Prozedur relativ unbeschadet für meine Psyche überstanden zu haben, gilt unserer Mitstreiterin Dietlind, ohne deren Hilfe ich diesen Weg niemals gegangen wäre.

Ablehnung des Antrag auf einstweiligen Anordnung S1 Ablehnung des Antrag auf einstweiligen Anordnung S2

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Bundesverfassungsgericht

2 Antworten zu “Mein Umzug nach Karlsruhe ist gestrichen. Das Bundesverfassungsgericht will mich nicht :(

  1. Berthild Lorenz

    Mündige Menschen schrei(b)en: „Diese Entscheidung ist unanfechtbar.“ und das Ganze ohne Ausrufezeichen… Hm,wer hat da wen von wem geschieden? Ah! Hab ich wohl schon wieder falsch verstanden! Dann hieße es ja END-Scheidung…
    Ja, die Würde mancher Menschen ist halt unantastbar…
    Un-anfecht-bar heißt allerdings nicht fragwürdig…
    2. Kammer, 3. Kammer – hmm, warum eigentlich heißen die Kammern, in diesen Prunkgebäuden GERICHTSGEBÄUDE Untergebrachten?
    Ich versteh die Welt nicht…
    Hauptsache sie sind von -, ja von wem eigentlich? -, anerkannte Erwerbstätige! Nur das ist wichtig!

  2. o

    Interessant ist ja die Begründung: Der Antrag ist nicht „substantiiert“ dargelegt. Also ist er nicht von vorneherein abwegig.

    Vielleicht könnte man es noch mal probieren – nur halt „substantiierter“. Was immer das heißen soll. (Kann man den Antrag irgendwo lesen?)

    Das:

    diese zutiefst erniedrigende und menschenverachtende Prozedur

    gibt allerdings zu denken, und wirft die Frage auf, ob der Rechtsweg nicht nur eine Brandmauer gegen den Pöbel ist, an der seine Bedürfnisse nach Partizipation und Würde verbluten sollen.

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