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Meine Antwort an die Bundestagsabgeordnete Sylvia P.

Sehr geehrte Frau P.,

ich danke Ihnen für Ihre aufrechte Antwort, wobei ich Ihnen ganz ehrlich gestehen muss, dass mich die Politik unseres Landes überhaupt NICHT interessiert, da ich diese als ebenso verlogen, menschenverachtend und verbrecherisch erlebe, wie ich es schon einmal als Kind und Jugendlicher in der ehemaligen DDR wahrgenommen hatte. Lediglich der „-ismus“ wurde freundlichst ausgetauscht.

Ich interessiere mich einzig und alleine für die Umsetzung meines Grundrechtes, die Ressourcen unseres Heimatplaneten zur Absicherung meiner Existenz zu nutzen, wie es jedem Menschen auf unserer Welt zusteht, damit gerade Gutmenschen wie Sie keinen erpresserischen Einfluss mehr auf mein wertvolles Leben haben. Die Beendigung der Sanktionspraktiken im Hartz-IV-(Terror-)Regime, wären dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Da ich aber auch auf Grund meiner DDR-Erfahrung weiß, dass das Gute bzw. die Umsetzung der Grund- und Menschenrechte NIEMALS von der Politikern* bzw. Politikerinnen* ausgeht, kümmere ich mich lieber (völlig an der Politik unseres Landes vorbei) selber darum, wie z.B. mit der Initiative „Grundeinkommen für alle“…

www.grundeinkommen-für-alle.org

Ein Projekt der BGE-Lobby UG (haftungsbeschränkt) – Gesellschaft zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens…

www.BGE-Lobby.de

 

*) Menschen denen das Grund- bzw. Urvertrauen in die Anderen verloren gegangen ist.

 

Ich muss mich natürlich dafür entschuldigen, dass ich es nicht schaffe, jede Bundestagsabgeordnete bzw. jeden Bundestagsabgeordneten einzeln anzuschreiben. Als auch zur Hartz-IV-Statistikbereinigung dauerhaft ausgelagerter Vorruheständler ist es mir mit einer Rente in Höhe von ausgezahlt 89,87 Euro nicht möglich, ein Sekretariat zu unterhalten oder wenigstens eine Schreibkraft zu finanzieren.

Mit besten Dank für Ihr Verständnis und freundlichen Grüßen

Michael Fielsch
BGE-Lobby UG (haftungsbeschränkt)
Gesellschaft zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens
Ehrenamtlicher Geschäftsführer

BGE-Key-Account-Manager*
und Wendeberater(.de) sowie
gerne auch Ihr-Spiegelhalter(.de)

*) Die Welt gehört den Menschen mit Phantasie und nicht denen, die die Phantasten ausbeuten.

 

 


 

 

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger!

Herzlichen Dank für Ihre Email. Es freut mich, dass Sie an den politischen Entwicklungen in unserem Land so ein Interesse haben. Ich bin überzeugt davon, dass wir alle als Solidargemeinschaft denjenigen Menschen helfen müssen, die in Not geraten sind und eine helfende Hand benötigen, um wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Diese Solidarität ist das Fundament unseres Sozialstaates. Dafür gibt es das Arbeitslosengeld II.
Wenn jedoch Menschen in einer solchen Lage sich nicht ausreichend bemühen, durch eigene Arbeit ihr Leben zu finanzieren, dann müssen wir als Gesellschaft ebenfalls einschreiten und verhindern, dass die falschen Anreize gesetzt werden. Solidarität funktioniert nur, wenn alle Menschen in unserem Land davon ausgehen können, dass diejenigen, die ALG II beziehen, sich auch bemühen, wieder in Lohn und Brot zu stehen. Ich stehe dafür, dass der Starke dem Schwachen hilft. Aber wir müssen gemeinsam den Missbrauch und das Ausnutzen dieser Hilfe verhindern.
Ich muss ihrer Bitte daher eine Absage erteilen. Für mich sind die Sanktionen der richtige Weg, um nötigenfalls klar zu zeigen, dass die Solidargemeinschaft von jedem einzelnen Leistungsempfänger Engagement verlangt.

Erlauben Sie mir aber noch eine Anmerkung: Als Abgeordnete des Deutschen Bundestages ist es mir wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern aus meinem Wahlkreis in Kontakt zu stehen. Menschen aus der gesamten Republik wenden sich an mich mit ihren Anregungen, Sorgen und Nöten. Genau wie die meisten meiner Bundestagskollegen, versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten und mich um die Anliegen der Schreibenden zu kümmern. Es ist schade, wenn ich dann, wie in diesem Fall, nur eine aus dem Internet kopierte Email lese. Eine Email, die überdies noch nicht einmal an mich persönlich gerichtet ist, sondern als Massenmail an alle Abgeordneten geht.

Mit freundlichen Grüßen,
Sylvia Pantel

Sylvia P., MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Michael Fielsch [mailto:michael@fielsch.de]
Gesendet: Sonntag, 20. September 2015 13:42
An: Alle Bundestagsabgeordneten

Betreff: Wichtige Information zur Bundestagssitzung am 1.10.2015 – Im Gedenken an die Opfer der Agenda 2010

Sehr geehrte Abgeordnete, sehr geehrter Abgeordneter,

soweit mir bekannt ist, wird am 01. Oktober 2015 im Bundestag über die Abschaffung aller Sanktionen und Leistungseinschränkungen im Zweiten und Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB II und SGB XII) und über eine sanktionsfreie Mindestsicherung für alle in Deutschland Lebenden bedürftigen Menschen diskutiert und abgestimmt. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen über das Internet sowie im Anhang als PDF-Datei eine Liste von Opfern zukommen lassen, die durch die so genannten „Agenda 2010“ und das unmenschliche Hartz-IV-System bereits in den Tod getrieben wurden. Im Internet finden Sie die Opferliste über die Domain…

http://www.Die-Opfer-der-Agenda-2010.de

All diese dokumentierten Fälle sind aber nur Opfer, die hauptsächlich durch (lokale) Medienbeiträge in der Gesellschaft bekannt geworden sind.
Wir gehen (leider) von einer sehr viel höheren Dunkelziffer aus, wodurch durch die „Agenda 2010“ bzw. dessen unsoziale Gesetzgebungen im gesamten Bundesgebiet bereits mehr Menschen ums Leben gekommen sind, als an der ehemaligen innerdeutschen Grenze durch den Schießbefehl der damaligen DDR.

Auch in meiner frei gewählten Funktion als Wendeberater möchte ich darauf hinweisen, dass sich jeder, der die Sanktionen im Hartz-IV-System duldet oder sogar befürwortet, sich eines Verbrechens – der indirekten
Tötung* von Hartz-IV-Empfängern und prekär lebenden Menschen schuldig macht – und ich nach der nächsten Wende alles daran setzen werde, dass all diese Menschen zur Verantwortung gezogen werden.

*) In den Tod getrieben durch gezielte Verelendung (zum Wohle der Wirtschaft), gesellschaftliche Abwertung durch Stigmatisierung und Kriminalisierung, gefolgt von Vereinzelung aus Armut bis hin zur Selbstaufgabe (inneren Kündigung) aus falscher Schuldzuweisung und Hoffnungslosigkeit – verursacht durch Menschen, die sich selbst als aller erstes (durch ihr politisches Mandat) sehr gut (auf Kosten der
Gesellschaft) versorgen.

Mit besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit und freundlichen Grüßen

Michael Fielsch
BGE-Key-Account-Manager**
und Wendeberater(.de) sowie
gerne auch Ihr-Spiegelhalter(.de)

**) Wenn Geld die Welt regiert, dann ist das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) für jeden Menschen auf dieser Welt, die logische Konsequenz daraus.

Beweis sichernder Hinweis:
Ich bitte die ehemalige Mitarbeiterin des Jobcenters Inge Hannemann sowie die Vorsitzende der Partei „Die Linke“ Katja Kipping (dessen eMail-Adressen beide im cc dieser Nachricht stehen) diese eMail und seine Empfänger protokollarisch fest zu halten und zu archivieren, damit SIE, werte Abgeordnete, werter Abgeordneter, später nicht behaupten können, sie hätten von nichts gewusst.

Interner Hinweis:
Empfängergruppe Nachname M bis R

 

 

 

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Aufzeichnung: Die Hartz IV-Regelsätze sind ein Witz!

Zu Gast war Jürgen Weber vom HARTZ IV Betroffene e.V.

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Was haben Menschenrettungsschirme und eine Deutschlandtour zu den Sanktionierten gemeinsam?

Dieses Geheimnis werden wir am kommenden Donnerstag in der ersten Sendung des Wendeberaters auf seinem neuem UKW-Sendeplatz lüften.

Zu Gast ist Ute mit ihrer Initiative „Umbrella Peace Art“.

Und Mitstreiter der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen.

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Aufzeichnung: Hartz IV – Ich bin o.k!

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Sendung: „Hartz IV – Ich bin o.k!“ Am 25. 09. 2013 von 19:00 – 20:00 Uhr

Zu Gast in der ersten Sendung des Wendeberaters ist Gerhard Bächer (alias Tom Duerner – Musiker und Liedermacher seines Zeichens), der sein neues Buch „Hartz IV – Ich bin o.k!“ vorstellen wird.

Dieses Buch ist eine Provokation, denn das Statement „Ich bin o.k. – obwohl ich von Hartz IV lebe,“ widerspricht scheinbar den Erfahrungen vieler ALGII-Empfänger, die von Armut, Verlust der Autonomie, Kontrolle, Missachtung der Grundrechte und der Intim- und Privatsphäre betroffen sind.

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