Wie Obdachlose wählen können!

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13. Juni 2017 · 20:19

Das 4. Strafverfahren wegen angeblichen Schwarzfahrens wurde vorläufig eingestellt

Im Ergebnis der heutigen Verhandlung bezüglich des 4. Strafverfahrens wegen angeblichen Erschleichung von Beförderungsleistungen, wurde das Verfahren vorläufig eingestellt. Da dem Gericht klar wurde, dass ich auf Grund meines wundervoll katastrophalen Lebensweges nicht anderes mehr kann, als zu rebellieren, wird nun erst einmal ein psychologisches Gutachten in Auftrag gegeben. Ziel dieses Gutachtens ist heraus zu bekommen, ob ich mit meiner (dem System entgegen stehenden) psychischen Beeinträchtigung, mich nicht mehr unterordnen zu können bzw. dieses sogar bis zum Eklat auszuleben, nicht lebensfähig bin. Dem steht auf der anderen Seite gegenüber, dass ich meinen (frei bestimmten) Protest ja sehr gezielt auslebe und sich daraus ergebende negative Umstände ganz bewusst in Kauf nehme. Die Frage dabei ist nur, ob ich dabei die Grenzen der Lebensfähigkeit bis hin zur Selbstzerstörung überschreite, wobei das Gericht ja meine (systemschmutzigen) Hintergedanken und Absichten sowie meine Zukunftspläne (auch auf Basis all meiner gemachten Erfahrungen) gar nicht kennt. 😉

Die Gespräche bei der Verhandlung (mit zwei Unterbrechungen) verliefen sehr offen und zum Teil sogar auch etwas systemkritisch ab. Der Richter machte dabei sogar immer wieder klar, dass er meinen Standpunkt auf der einen Seite sehr gut versteht und ihm aber auf der anderen per Gesetzt die Hände gebunden sind. Die Staatsanwältin unterließ diesmal jegliche Angriffe auf meine Person und reite sich in den gesamten Verfahrenskontext mit ein.
Die vorläufige Einstellung des Verfahrens und Erarbeitung eines Gutachtens sehe ich deswegen als sehr guten Kompromiss an, da wir bei der bzw. allen Gerichtsverhandlungen nie tiefer in die Materie eintauchen bzw. alles mögliche immer nur kurz und somit sehr oberflächlich ansprechen können. In dieser Umgebung wird vieles dann gar nicht oder völlig falsch verstanden. Im Rahmen eines Gutachtens haben beide Seiten viel mehr Zeit, was ich natürlich sehr intensiv bzw. so gut es nur geht für meine Ziele nutzen werde.

Angst vor einer Zwangspsychiatrisierung oder dass man mich in die Betreuung bekommen will, habe ich nicht. Zum einen habe ich ja auf Grund meines wundervoll katastrophalen Lebensweges keine Berührungsängste mit den psychologischen Themen und dessen Institutionen bzw. ihren Sachbearbeitern und zum anderen, betrachte ich diese nicht von vornherein als meine Feinde. Da hat natürlich der Astropsychologe Herr Held und die mit ihm gemachten sehr positiven Erfahrungen einen großen Anteil daran.
Somit bin ich auf die kommende psychologische Tiefenarbeit schon sehr gespannt, welche genau zum richtigen Zeitpunkt kommt, um unser neues Projekt „Weltrettung durch Therapie“ auch in dieser Hinsicht (sehr persönlich) zu bereichern. Außerdem bin ich inzwischen der festen Überzeugung, dass nur die wirklich verrückten unsere zu tiefst kranke Welt heilen und somit positiv verändern können. Alle anderen (die nicht den Kopf in den Sand stecken) treten z.B. in die SPD oder so ein bzw. rennen (völlig Erkenntnisresistent) wie Lemminge der neuen BGE-Partei hinter her. 😉

 

 

 

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Eingeordnet unter 4. Schwarzfahrer-Verurteilungs-Party

Einladung zur feierlichen Übergabe der 4. BVG-Sammelrechnung durch das Landgericht Berlin

Am Freitag, den 4. August 2017 bekomme ich das vierte mal (m)eine BVG-Sammelrechnung durch das Landgericht Berlin überreicht. Die Zuständigkeitsverlagerung wurde Notwendig, nachdem ich auf einige gesellschaftliche Berechnungsfehler aufmerksam gemacht hatte – siehe meine Berufung vom 3. Mai 2017 bezüglich des Urteils vom 17. März 2017 des Amtsgerichtes Berlin.

Die Übergabe findet um 09:00 Uhr im Saal Nr. 731 im 3. Stock des Landgerichtes Berlin in der Turmstraße 91 in 10559 Berlin statt, wobei ich davon ausgehe, dass alle meine Einwände auch diesmal wieder unter die Räder kommen werden.

Widerspruch gegen den Strafbefehl

 

 

 

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Eingeordnet unter Allgemein

120. Tag ohne Grundsicherung – Meine Kandidatur zur Bundestagswahl ist nun amtlich

Bezüglich der kommenden Bundestagswahl (2017) tagten gestern in allen Wahlkreisen die zuständigen Ausschüsse in öffentlichen Sitzungen. Dabei wurde u.a entschieden, dass ich alle Auflagen erfüllt habe und somit als parteiluser Direktkandidat zur Wahl zugelassen bin. Für Frigga Wendt gilt übrigens das selbe, auch sie ist als parteilose Direktkandidatin zugelassen.
Beide zusammen haben wir es somit nun wirklich geschafft, dass die Internetadresse „Grundeinkommen-für-alle.org“ in unseren Wahlkreisen auf dem Stimmzettel steht. Für Frigga in Friedrichshain Kreuzberg sowie Prenzlauer Berg Ost und für mich in Berlin Mitte, wozu auch die Bezirke Wedding, Moabit und Tiergarten gehören.

Danke an alle, die beim Sammeln der notwendigen Unterschriften geholfen haben. In der Nacht vom 5. zum 6. August beginnen wir mit unseren Plakatier-Spaziergängen durch unsere Wahlkreise und wer Lust hat uns dabei zu begleiten, ist recht herzlich dazu eingeladen. 😉

 

PS: Und nach der Bundestagswahl gründen wir für die Europa-Wahl 2019 dann die „Wählergemeinschaft Grundeinkommen-für-alle.org – Für ein Grundeinkommen von unten – als (erstes) real existierendes BGE-Mitmach-Modell“. 🙂

 

 

 

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Eingeordnet unter Bundestagswahl 2017, Grundsicherung

117. Tag ohne Grundsicherung – Geil! Meine Rente wurde (schon wieder) erhöht…

Und das soll noch mal einer behaupten, ich würde mich nicht anpassen – lassen. 😉

 

Rentenerhöhung 07.2017

 

 

 

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Eingeordnet unter Grundsicherung

114. Tag ohne Grundsicherung – Jetzt beginnt der soziale Abstieg (ohne Schuhe)

Gestern hat sich mein einziges paar Halbschuhe vollständig verabschiedet, so dass ich meinen sozialen Abstieg nun sogar ohne vernünftige Schuhe antreten darf. Ohne Grundsicherung kann ich mir keine neuen Schuhe leisten und meine Badelatschen machen sich auf der Straße nicht so gut. Für meine Halbstiefel ist es leider auch noch etwas zu warm. 😦

Kaputte Schuhe

Dann mache ich mich mal jetzt auf den Weg nach unten. 😉

 

 

 

 

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112. Tag ohne Grundsicherung – Meine Beschwerde beim Landgericht

Nachstehend meine Beschwerde beim Landgericht bezüglich der Weigerung von Seitens des Sozialamtes mir weiter meine Grundsicherung zu zahlen. Der Beschluss vom Sozialgericht hängt darunter.

Beschwerde gegen das Urteil vom 23.06.2017

Beschluss des Sozialgerichtes 06.2017

 

 

 

 

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109. Tag ohne Grundsicherung – Jetzt beknien mich meine Peiniger sogar schon telefonisch

Vorige Woche Donnerstag hatte ich von einem sogenannten Sozialarbeiter sogar einen persönlichen Telefonanruf, bei dem man mich noch einmal dringend darum bat, doch einzulenken und meine Kontoauszüge vollständig dem Sozialamt offen zu legen. Alternativ machte mich der freundliche Herr darauf aufmerksam, dass er mich nach der Räumung meiner Wohnung in eine Obdachlosenunterkunft vermitteln würde.
Gleichzeitig wies er aber noch dazu darauf hin, dass ich diese Unterkunft ebenfalls bezahlen müsste, was aber natürlich nur ginge, wenn ich meine Grundsicherung bekommen würde. Auch dafür müsste ich natürlich endlich einsichtig sein und meine Kontoauszüge vollständig offen legen, bemerkte er mehrfach.

Sollte ich dagegen nicht voller Dankbarkeit das große Geschenk der Aufnahme in eine Obdachlosenunterkunft annehmen und noch dazu voller Demut für dessen Finanzierung sorgen, würde mir nur die Existenz unter der Brücke bleiben, was der sogenannte Sozialarbeiter natürlich sehr bedauern täte.

 

 

 

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102. Tag ohne Grundsicherung – Der „Platz des Friedens“ hat mir nicht nur Wohn-Asyl angeboten :)

Liebe Erdbewohner,

vor allem auf Grund meines bisherigen wundervoll katastrophalen Lebensweges habe ich nicht nur gelernt, dass aus jeder Katastrophe etwas neues hervorgehen kann, sondern vertraue sogar immer mehr darauf, dass genau dies geschieht. Mir ist dabei vor allem bewusst, dass gerade das bewusste zulassen von Katastrophen, weil man z.B. unbeugsam bleibt, einem neue Wege eröffnen. Man(n) muss dann nur noch den Mut haben entsprechend zuzugreifen, um das vorbei rauschende Glück beim Schopfe zu packen. 🙂

Das mein diesbezügliches Vertrauen nun aber auch noch von meinem „Gott aller Atheisten“ so dermaßen belohnt wird, in dem er mir den Weg in das Paradies bereitet, hätte ich mir nicht einmal in meinen kühnsten Träumen träumen lassen. Mir wurde nämlich von Kathrin und Peter vom „Platz des Friedens“ (Hausnummer 1) bei Lübtheen, in der Nähe von Ludwigslust, nicht nur einfach auf Grund der drohenden Räumung meiner Wohnung ein privates Wohn-Asyl angeboten, sondern mir bzw. UNS in Bezug auf unsere BGE-Aktivitäten auch noch die Möglichkeit eröffnet, eine völlig neue Lebens- und Freizeitvollbeschäftigungsqualität erreichen zu können.

Kathrin (die übrigens bereits seit gut einem Jahr die Buchhaltung der BGE-Lobby UG bewerkstelligt – dem Träger des Projektes „Grundeinkommen für alle„) und Peter übernehmen derzeit ein ca. 4 1/2 Hektar großes Waldgelände mit einer zum Seminarhaus ausgebauten Villa sowie einem Gartenhaus darauf. Das Seminarhaus kann in 17 Zimmern bis zu 25 Gäste aufnehmen. Im Gartenhaus befinden sich 8 knapp 25 Quadratmeter große Appartements die an interessierte weltoffene Mitbewohner vermietet werden sollen. Einer der ersten könnte ich dabei sein. 😉
Die Appartements sind übrigens deswegen nicht so groß, weil wie bereits erwähnt, das gemeinschaftliche grüne Wohnzimmer ca. 4 1/2 Hektar groß ist, wobei die Deckenhöhe dieses himmlischen (Lebens-) Raumes noch dazu unendlich hoch ist. 😉

Und ohne an dieser Stelle jetzt schon zu sehr ins Detail zu gehen, kann ich aber schon mal verraten, dass es bei allem was wir am Platz des Friedens machen werden, um ein alternatives Wohnprojekt in vielfältiger Form und natürlich um das Grundeinkommen für alle gehen wird. Wer mehr über das paradiesische Objekt und traumhafte Gelände wissen möchte, kann sich gerne auf folgender verlinkten Webpräsenz umsehen…

www.PlatzdesFriedens.de

 

Wer noch dazu Lust hat, das erste „Grundeinkommen für alle Dorf“ (als Teil eines vielfältigen Lebens- und Arbeitskonzeptes) mit aufzubauen bzw. sogar in und mit ihm zu leben, kann sich gerne melden. Erste Informationen dazu findet man, wen man auf die nachstehend verlinkten Fotos drauf klickt…

Rote Villa am Platz des Friedens

Die Rote Villa mit dem Gewächshaus und den fleißigen Honigproduzenten als Teil des Gemeinschaftsprojektes

Das Gartenhaus

Das Gartenhaus zum Wohnen

 

Es gibt natürlich auch noch alternative alternative Wohnmöglichkeiten wie z.B. im Bauwagen oder Baumhaus und genügend Freiraum zu relaxen, wie z.B. am See oder in der Schwitzhütte…

Der Steg am See

 

Die Schwitzhütte

 

 

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100. Tag ohne Grundsicherung – GEIL! Mein Peiniger haben mir Hilfe angeboten

Vor ein paar Tagen kam Post von einer weiteren (Hilfs-) Abteilung meiner Peiniger, worauf ich mir erlaubt habe wie nachstehend zu antworten. Das amtliche Hilfsangebot hängt darunter mit dran.

Mein Hilfsangebot an das Amt für Soziales

Hier findet man Informationen zur erwähnten Initiative Weltrettung durch Therapie. Weiterlesen

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95. Tag ohne Grundsicherung – Erinnerung an die 1. Wohnungsräumungsparty am 05. Juli

Einladung zur 1. Wohnungsräumungsparty

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4. Juli 2017 · 6:33